





Die Geschichte der Enzis
Als das Wiener MQ 2002 die PPAG Architekten gebeten hat, für die kommende Wintersaison Ideen für den Hof zu entwickeln, war Enzi lediglich der Name der Prokuristin und Kommunikationsverantwortlichen des MQ, Daniela Enzi. Sie ist heute noch in dieser Funktion. War aber in der Zwischenzeit auch Namensgeberin für die neu entworfenen Hofmöbel. Wie ist es dazu gekommen?
Das Team der PPAG hat für die Wintersaison völlig neue Punschstände entwickelt – zusammengebaut aus einzelnen Elementen mit der Vision diese auch in anderen Aufstellungsvarianten bzw. einzeln zu nutzen.
Die Vision ging auf. Seit 2002 sind die Möbel, die Enzis, fixer Bestandteil im MQ. Im Winter und im Sommer. Untertags und abends. Und die PPAG Architekten erfinden sie jedes Jahr neu. Die einzigartige Geometrie ermöglicht unzählige Kombinationen. Besonders beliebt sind die Enzis im Sommer. Im trendigsten Museumsviertel Wiens kann man auf ihnen sitzen, liegen, chillen, plaudern, picknicken, einfach genießen. Das brachte dem MQ eine neue Lebensqualität und Rekordzahlen an Besuchern. Das belebte schlussendlich auch die zahlreichen Gastronomiebetriebe im MQ. Die Besucher gestalten die Enzis seit 2007 mit. Per Voting entscheiden sie jährlich die neue Farbe für die Enzis.
Buchtipp: Hofmöblierung Museumsquartier Wien
PPAG Popelka Poduschka Architekten Wien
ISBN 3-200-00260-3
Enzi-multifunctional modularity
PPAG architects ztgmbh
ISBN 978-3-200-01616-3